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Wenn Oma und Opa nicht ins Pflegeheim möchten

Gepostet by on Okt 17, 2016 in Featured, Gesundheit&Leben, Haus&Wohnen | Keine Kommentare

Viele Angehörige stehen irgendwann vor dem Problem, dass die Großeltern auf Hilfe angewiesen sind. Früher war es selbstverständlich, dass Großmutter und Großvater von den Angehörigen versorgt wurden und in der Geborgenheit der Familie bis zu ihrem letzten Tag in Würde altern durften. Die Familien hatten mehr Mitglieder, die Häuser waren größer und stellten zugleich auch den Lebensmittelpunkt mehrerer Generationen dar. Alle unter einem Dach; dieses Motto gewährleistete auch eine ständige Erreichbarkeit als Ansprechpartner für die Großeltern.

Leider passt diese Art von Familienleben nicht mehr in die heutige Zeit. Moderne Arbeitszeiten, komplexe Beziehungen à la Patchwork und der allgegenwärtige Zeitmangel würden es gar nicht ermöglichen, Oma und Opa durchgehend von eigener Hände Kraft zu unterstützen. Wenn schon Kleinkinder unter drei Jahren wegen des Arbeitsverhältnisses in U3-Gruppen der Kindergärten betreut werden müssen, wie soll da noch Zeit und Raum für die Bedürfnisse der Großeltern bleiben?

Den bemühten und besorgten Familienangehörigen bleibt oft nur noch die Wahl zwischen Heimunterbringung, ambulanter Versorgung oder alternativen Betreuungskonzepten, um die vielleicht schon tüdelige Oma und den gesundheitlich angeschlagenen Opa in Sicherheit zu wissen.

Alters- oder Pflegeheim – wann muss das sein?

In einem Altersheim wird Senioren die Möglichkeit der teilweise betreuten Unterkunft geboten. Sie beziehen dort ein Zimmer, werden mit Mahlzeiten versorgt und können Services für Wäsche und Reinigung in Anspruch nehmen. Der Gemeinschaft dienende Aufenthaltsräume sowie ein regelmäßig freiwilliges Programm sorgen für etwas Abwechslung und Freizeit.

Im Pflegeheim hingegen lässt man den in der Regel gesundheitlich stark beeinträchtigten Senioren zusätzlich eine professionelle Pflege angedeihen. Von der Grundpflege bis hin zur medizinisch verordneten Behandlungspflege beschäftigt das Pflegeheim zu diesem Zwecke examiniertes Pflegepersonal.

Es kommt demnach zunächst auf den gesundheitlichen Zustand von Großmutter oder Großvater an, welches Heim überhaupt in Frage kommt. Die Schwere der Erkrankung und die wahrscheinliche Weiterentwicklung des gesundheitlichen Zustandes bilden die Kriterien für eine Entscheidung. Zu berücksichtigen ist dabei natürlich auch der Betreuungsbedarf, der beispielsweise bei Demenzerkrankungen wegen der damit einhergehenden Bewusstseinsentwicklung sehr hoch ist und noch steigt. Bei allen stationären Unterbringungsmöglichkeiten gibt es zwar Personal, das auf die Heiminsassen „aufpasst“, aber kontinuierlich mehrere Bewohner im Auge behalten muss.

Nicht zu unterschätzen ist bei einer Heimunterbringung jedoch auch der psychische Aspekt. Dem Gefühl nach rausgerissen aus der Familie und vom Interieur eines ganzen Haushaltes nur noch auf ein Zimmer beschränkt zu werden, ist für Senioren nicht leicht. Das ungewohnte Umfeld kann – je nach vorheriger Situation – zugleich Fluch und Segen sein.

Ambulanter Pflegedienst oder alternatives Betreuungskonzept

Wenn die Familie generell die Betreuung von Oma und Opa nicht aus der Hand geben will und bei den Senioren nur wenig gesundheitlich bedingte Wehwehchen zu versorgen sind, ist der ambulante Pflegedienst eine gute Wahl. Während sich die Familienmitglieder um Haushalt, Mahlzeiten und vielleicht sogar Hilfe bei der Körperhygiene kümmern, kann der ambulante Dienst in Absprache mit den behandelnden Ärzten die eigentliche Pflege vornehmen.

Bleibt den Angehörigen jedoch nur wenig Zeit für die Versorgung der Großeltern, oder lässt der psychische und gesundheitliche Zustand der Senioren ein „Alleinebleiben“ nicht mehr zu, greifen moderne Betreuungskonzepte wie die 24-Stunden-Betreuung. Bei dieser Betreuungsform zieht eine Betreuerin mit in den Haushalt der Großeltern ein und kümmert sich sowohl um den Haushalt und die Zubereitung von Mahlzeiten, als auch um Maßnahmen aus der Grundpflege.

Bei der 24-Stunden-Betreuung ist für die Senioren immer jemand mit viel Zeit vor Ort, der sich um ihre Belange kümmern kann. Als noch wichtiger wird jedoch empfunden, dass diese Form der Betreuung im eigenen Zuhause und damit im gewohnten Umfeld durchgeführt werden kann. Der Alltag wird dadurch erleichtert; nicht verändert. Angehörige können weiterhin am Leben mit Oma und Opa teilnehmen und werden durch die Arbeit des Betreuungspersonals entlastet. Eine 24-Stunden-Betreuung kann, wenn die Gesundheit der Großeltern nachlässt, optimal mit dem Besuch eines Pflegedienstes für medizinische Maßnahmen kombiniert werden.

Schöne Momente teilen – aber wie?

Gepostet by on Okt 14, 2016 in Gesundheit&Leben, Urlaub | Keine Kommentare

Als letzter Mohikaner der Generation Y kann ich mich noch an eine Zeit erinnern, in der es kein Internet und keine Smartphones gab. Eine Zeit, in der man im Baur-Katalog statt bei Amazon shoppte, in der man für etwas Privatsphäre die Telefonschnur durch die Zimmertür zerrte und in der man Urlaubsgeschichten mit Postkarten statt Facebook-Postings teilte.

Postkarten statt Postings

Doch auch meine Generation hat sich von der digitalen Revolution erfassen lassen und gehört nun zu den Digital Natives, denen man nachsagt, dass das Internet ihr Zuhause ist.

Von den Postkarten möchte ich mich aber auch im Jahre 2016 nicht verabschieden – und bin dabei in guter Gesellschaft. Laut einer Bitkom/ Forsa-Studie von 2012 versenden mehr als die Hälfte – 53% – aller deutschen Urlauber ihre Urlaubsgrüße nach wie vor per Post. Den handgeschriebenen Karten scheinen nicht nur Briefmarken, sondern auch etwas Besonderes anzuhaften, so dass sie sogar im digitalen Zeitalter nach wie vor ihre Daseinsberechtigung haben.

Die Reisejournalistin Sabina Schneider schreibt dazu: „Etwas Handgeschriebenes mit Persönlichkeit hat in unserer von Medien durchrungenen [sic!] Zeit schon fast etwas Nostalgisches, fast Romantisches an sich.“ Zuvor schreibt sie, dass eine Postkarte – anders als ein Social-Media-Update, welches an alle Follower geht – den Adressaten direkt anspricht. Es sei die beste Art „Ich denke an dich“ zu sagen.

Postkarten

Die Frage des Mediums stellt sich dabei nicht nur beim Urlauben. Ein anderes, gutes Beispiel ist die Kundgebung des Kinderglücks. Wie kann man die Eltern im Heimatort, die Freunde im Ausland und die Kollegen im Büro gleichermaßen angemessen an dem schönen Ereignis teilhaben lassen? Auch dabei sei den mir nahe stehenden Jahrgängen gesagt, dass ein Tweet oder Snap diesem großen Anlass womöglich nicht gerecht wird. Die beste Lösung wäre hier das Versenden einer Geburtskarte, welche die persönliche Geste einer Urlaubspostkarte mit den Individualisierungsmöglichkeiten eines Briefes vereint.

Die Wahl des richtigen Mediums

Anders als Snapchat-Videos oder Instagram-Stories, die nach 24 Stunden von der Bildfläche verschwinden, bleibt die Geburtskarte für Ewigkeiten auf dem Beistelltisch stehen. Besonders der Generation Z, die sich nicht mehr an eine Zeit ohne Facebook, Twitter & Co erinnern kann, aber mittlerweile auch ans Kinderkriegen denkt, sei gesagt, dass nicht jede Art der Kommunikation digitaler Natur sein muss. Gerade die Geburt eines Kindes ist ein Umbruch im Leben, der auch mit Selbstreflexion und Zukunftsvisionen einhergehen sollte. Junge Väter und Mütter sollten sich die Frage stellen: „Was möchte ich meinem Kind beibringen?“ Oder: „In welcher Welt soll mein Kind aufwachsen?“

Ich denke, dass wir auch in Zukunft bei der Art und Weise, wie wir kommunizieren, darauf achten sollten, dass jeder Akt der Kommunikation im richtigen Medium stattfindet und alle Beteiligten ein- und nicht ausschließt. Gerade bei schönen Momenten, die man mit der ganzen Familie, vom Bruder bis zur Großmutter, teilen möchte, ist die Wahl des Kommunikationsweges essentiell. Will man wirklich den eigenen Großeltern, die sich nicht mehr an das Medium Internet heranwagen möchten,  die schönen Urlaubsbilder vorenthalten, nur weil man sie bequemerweise in sein Facebook-Fotoalbum uploadet? Möchte man den eigenen Eltern nicht das Gefühl geben, dass man mit dem Versand einer Geburtskarte direkt und speziell an sie gedacht hat, anstatt dass man eine Rundmail an alle Freunde und Verwandte versendet?

Schöne Momente sind zum Teilen da. Nur sollte man sich stets überlegen, wie man sie teilt.

Der Sofortkredit: Interessante Alternative zur Pfandleihe

Gepostet by on Okt 12, 2016 in Featured, Geld&Politik | Keine Kommentare

Die Verpfändung von wertvollem Familienschmuck, von Antiquitäten oder des Autos kann ein Weg sein, um einen kurzfristigen finanziellen Engpass zu überbrücken. Wer teuren Echtschmuck besitzt, ein altes und gut erhaltenes Möbelstück aus früheren Generationen sein Eigen nennt oder für einige Zeit auf ein teures Fahrzeug verzichten kann, entscheidet sich für einen Pfandkredit und macht den werthaltigen Gegenstand zu Bargeld. Eine sinnvolle Alternative zur Verpfändung ist der Sofortkredit. Doch was ist ein Sofortkredit, wie funktioniert er, und welche Vorteile hat er als Kurzzeitkredit im Vergleich zur Pfandleihe?

Ein Kredit für eilige Fälle

Unter einem Sofortkredit versteht man einen Ratenkredit mit umgehender Kreditprüfung und sofortiger Auszahlung. Der Verwendungszweck ist frei, dadurch kann der Kreditnehmer nach Belieben entscheiden, wofür er das aufgenommene Geld ausgibt. Ein Sofortkredit eignet sich gut, wenn eine teure Reparatur an der Waschmaschine oder am Auto ansteht, wenn der Fernseher oder der Computer ersetzt werden muss oder wenn ein vorübergehender finanzieller Engpass auszugleichen ist. Bevor der Kreditgeber einen Ratenkredit auszahlt, wird er eine sorgfältige Bonitätsprüfung durchführen. Dadurch verifiziert er, ob der Kreditnehmer in der Lage ist, den Kredit ordnungsgemäß zurückzuzahlen. Bei der Prüfung der Bonität muss der Kreditnehmer ein regelmäßiges Einkommen und eine einwandfreie Schufa nachweisen.

Eine Besonderheit des Sofortkredits ist die umgehende Prüfung der Bonität und die schnelle Auszahlung. Bei gegebener Kreditwürdigkeit gehen von der Beantragung bis zur Auszahlung zwei bis drei Arbeitstage ins Land. Deshalb eignet sich der Sofortkredit hervorragend, wenn dringend Geld benötigt wird. Die Bonitätsprüfung und die Entscheidung des Kreditgebers erhält der Antragsteller nach wenigen Minuten. Das ist möglich, weil die Prüfung anhand der persönlichen Daten des Beantragenden mit Hilfe eines EDV-gestützten Programms durchgeführt wird. Der Kreditnehmer hat also innerhalb von Minuten die Gewissheit, ob sein Kreditgesuch angenommen wird. Wissen muss man, dass alle Angaben im Kreditantrag vom Antragsteller durch die Vorlage geeigneter Dokumente wie der Gehaltsabrechnung und des Schufaauszugs belegt werden müssen. Kommt der Kreditnehmer dieser Verpflichtung nach, steht der Auszahlung seines Kredits innerhalb weniger Arbeitstage nichts im Weg.

Geldscheine

Diese Vorteile hat der Kurzzeitkredit

Die Konditionen für die Rückzahlung des Sofortkredits vereinbart der Kreditnehmer mit dem Kreditgeber. Üblich ist die Zahlung von monatlichen Raten über einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren, auch längere Laufzeiten sind abhängig von der Kreditsumme möglich. Besonders interessant ist der Sofortkredit mit kurzer Laufzeit. Er bietet sich bei geringen Kreditsummen an. Vereinbart der Kreditnehmer eine Rückzahlung innerhalb von drei bis sechs Monaten, erhält er im Gegenzug oft sehr günstige Zinsen und ist schnell wieder schuldenfrei. Sofern die Kreditsumme und die finanzielle Situation des Kreditnehmers es zulassen, sollte man den Sofortkredit als Kurzzeitkredit in Anspruch nehmen, damit die Verbindlichkeit so schnell wie möglich zurückgeführt ist.

Eine Alternative zur Verpfändung

Im Vergleich zur Pfandleihe hat der Sofortkredit Vor- und Nachteile. Bei der Pfandleihe – auch als Verpfändung bezeichnet – erhält der Kreditnehmer den Gegenwert eines verpfändeten Gegenstands in Bargeld ausgezahlt. Als Sicherheit hinterlegt er den Pfand bei seinem Kreditgeber. Die Rolle des Kreditgebers übernehmen heute professionelle Pfandleihhäuser. Diese gibt es in jeder größeren Stadt. Der Kreditnehmer erhält nicht den vollen Wert des verpfändeten Gegenstands ausgezahlt, meist werden nur rund 25 Prozent bis 50 Prozent gewährt. Für die Verpfändung sind üblicherweise Gebühren und Zinsen zu zahlen. Nach einer Frist von drei bis vier Monaten kann der Kreditnehmer den Pfand auslösen und den Kredit zurückführen. Alternativ darf der Kreditgeber den Pfand verkaufen und die Verbindlichkeit aus dem Erlös des Verkaufspreises bezahlen.

Fazit: Vor- und Nachteile der Verpfändung sind sorgfältig abzuwägen

Ob die Verpfändung oder der Sofortkredit für den Kreditnehmer die ideale Lösung zur Überbrückung seiner finanziellen Schwierigkeiten ist, muss im Einzelfall betrachtet werden. Die Verpfändung bietet sich an, wenn man werthaltige Gegenstände als Pfand einlösen kann. Eine Schufaauskunft muss bei der Verpfändung dagegen nicht vorgelegt werden. Der Sofortkredit kommt eher in Frage, wenn man keinen Pfand hinterlegen kann oder will und wenn die Kreditwürdigkeit einwandfrei ist.

Der richtige Familienwagen

Gepostet by on Okt 10, 2016 in Featured, Haus&Wohnen | Keine Kommentare

Wenn man es objektiv betrachtet, ist ein Autokauf schon eine höchst unromantische Sache. Während man sich nach wie vor den Partner fürs Leben erträumt, wird das liebe Auto schon im Vornherein als Lebensabschnittsgefährte angeschafft. Als Fahranfänger sucht man sich ein kleines, sparsames Auto, welches einen sicher von der Disco nach Hause fährt, aber ruhig auch 1-2 Parkpatzer verkraftet. Im Seniorenalter setzt man verstärkt auf Komfort, eine günstige Einstiegs-, und eine erhöhte Sitzposition und irgendwo dazwischen sucht jede Familie den besten Familienwagen.

(c) Satish Krishnamurthy, editiert von FamilyOne.

(c) Satish Krishnamurthy, editiert von FamilyOne.

Wir von FamilyOne interessieren uns natürlich besonders für diesen Lebensabschnitt und für Autos, welche einen komfortabel und sicher durch die Familienzeit chauffieren.  Denn um den richtigen Familienwagen zu finden, gibt es viele Dinge, die man beachten muss.

Platzangebot

Dieser Punkt ist offensichtlich: Kinder brauchen Platz. Besonders an den Kofferraum hat man als Familie höchste Ansprüche, damit Kinderwagen, Klamotten, Spielzeug, Musikinstrumente, Sportequipment und alles, was Kinder im Alltag und Urlaub noch so benötigen, seinen Platz hat. Diese Kategorie lässt schnittige Sportwagen und kompakte Kleinwagen leider aus dem Raster fallen, wohingegen Kombis, SUVs und Vans die Platzfrage für sich entscheiden.

Sicherheit

Es ist Müttern und Vätern das höchste Anliegen, dass es ihren lieben Kleinen gut geht und man sie vor so vielen Gefahrenquellen wie möglich schützen kann. Der Straßenverkehr ist dabei besonders gefährlich: Laut dem statistischen Bundesamt wurden 2015 über 28.000 Kinder Opfer eines Straßenverkehrsunfalls. Auch wenn die Zahlen rückläufig sind, ist das eine hohe Zahl, die sowohl Mitfahrer im PKW, als auch Kinder auf dem Fahrrad und zu Fuß einberechnet.

Wem nicht nur die eigenen Kinder am Herzen liegen, sollte SUVs meiden. Obwohl die urbanen Geländewagen ungebrochen in ihrer Beliebtheit sind, entpuppen sie sich als wahre Todesfallen im Straßenverkehr: Aufgrund ihrer Größe und Geometrie prallen Fußgänger bei Unfällen gegen harte Frontstrukturen, wobei vor allen Dingen Kinder besonders schwer verletzt werden.

Wirtschaftlichkeit

Das Familienleben ist teuer. Trotz finanzieller Anreize vom Staat und Vergünstigungen bei vielen Freizeitangeboten bleibt das Leben mit Kindern ein teurer Spaß. Daher sollte man bei der Anschaffung des richtigen Familienwagens auch die Wirtschaftlichkeit des Unterfangens im Blick behalten. Wie teuer ist die Anschaffung? Wie hoch ist der Spritverbrauch? Was kosten Versicherungen, Steuern & Co? Und vor allen Dingen: Wie schneidet mein neues Auto in Sachen Zuverlässigkeit und Langlebigkeit ab? Werkstattbesuche sind teuer und auch wenn der VW T6 in der Anschaffung mehr kostet als ein Dacia Logan, sieht man den letzteren öfter in der Werkstatt als in der Garage.

Abschließend bleibt jedoch zu sagen, dass Individualität auch eine große Rolle spielt. Daher sollte auf individuelle Wünsche (z.B. Lackierung, Extras) eingegangen werden, damit sich im Familienauto auch alle Familienmitglieder wohl fühlen. Am wichtigsten ist also eine große Auswahl, weswegen man den Familienwagen bei Mobile.de finden kann – eine Seite, die immerhin Deutschlands größten Fahrzeugmarkt darstellt.

Viel Spaß beim Autokauf wünscht FamilyOne.de!

Hochzeit mit Kindern – das kalkulierte Chaos?

Gepostet by on Sep 12, 2016 in Events&Lifestyle, Featured | Keine Kommentare

Liebe FamilyOne-Freundinnen und Freunde,

sie lesen Zeilen eines glücklich verheirateten Autors, der vor gar nicht allzu langer Zeit das Ja-Wort gegeben hat und deshalb noch mit frischen Erinnerungen aus dem Nähkästchen plaudern kann. Meine kirchliche Trauung ist etwas über zwei Jahre her und wurde von meiner Frau und mir bis ins letzte Detail penibel strukturiert. Wir haben an alles gedacht und versucht jede einzelne Sekunde des großen Tages sinnvoll zu füllen und die begrenzte Zeit, die durch unsere Abfahrt in die Flitterwochen determiniert wurde, minutiös durchzuplanen.

Fun-Faktor Familie

Doch natürlich kam alles ganz anders als gedacht. Selbst wenn sich das Brautpaar nicht bewusst ist, wie es um die Kreativität und Interaktionsfreude der Familienangehörigen bestellt ist, sei ein erster Tipp auf dem Weg gegeben: Bei großen Festen, insbesondere bei Hochzeiten, schlägt diese gnadenlos durch. Auf unserer Hochzeit haben es Freunde und Familie beispielsweise geschafft, trotz des von uns organisierten, straffen Programms, noch 9 (!) Aktivitäten, Überraschungen und weitere unerwartete Programmpunkte reinzudrücken.

Familie ist unberechenbar. Denn wenn Liebe, Freude und weitere große Gefühle im Spiel sind, dann rücken Konventionen und Pläne, Programme und Abläufe schnell in den Hintergrund.

Konventionen-Killer Kind

Dabei sind Kinder noch die größten Chaos-Faktoren: Während die erwachsenden Gäste das Hochzeitsprogramm nur zu erweitern versuchen, herrscht in der Kinderwelt der absolute Ausnahmezustand. Selbst wenn die Kleinen gewillt sind, sich an Normen und Regeln der Erwachsenen zu halten, orientieren sie sich dabei an Gewohnheiten und Erfahrungen – die sie mit Hochzeiten oftmals nicht haben.

Viele Kinder sind oftmals zum ersten Mal (bewusste) Gäste einer Hochzeit und werden erstmalig mit Dingen konfrontiert, die sie höchstens aus Erzählungen oder medialen Erfahrungen kennen. Lassen Sie sich für einen Moment darauf ein und sehen sie den schönsten Tag des Lebens aus Kinderaugen: Alle Erwachsenen sehen so anders aus, die Braut sieht aus wie eine echte Prinzessin, es gibt Kuchen, Süßigkeiten, Geschenke, alle weinen, lachen, freuen sich, beben, toben, es herrscht eine einzigartige Stimmung in einer einzigartigen Umgebung, die für Kinder nur sehr schwer zu erfassen und verarbeiten ist.

Und jetzt stellen sie sich vor, dass es -ihre- Kinder sind, die gerade zum ersten Mal die Gefühlsachterbahn fahren. An ihrem großen Tag. Unter ihrer Aufsicht, ihrer Flagge. Sind eigene Kinder auf Hochzeiten dann überhaupt zu bändigen?

Die Antwort lautet: Ja. Auf Avinia.de gibt es eine Zusammenstellung der besten Tipps für eine Hochzeit mit Kind und wie diese in jedem Kindsalter (vom Babybauch bis zum Teenager) glücken kann. Wenn sie also ihren großen Tag planen, dann denken sie auch an ihre Kleinen!

Bildquelle: Wikipedia / Ralf Roletschek / fahrradmonteur.de

Geocaching beim Kindergeburtstag

Gepostet by on Aug 29, 2016 in Events&Lifestyle, Featured, Internet&Technik | Keine Kommentare

Der Medien-Hype ist auch bei uns zum Alltag geworden: Man arbeitet mit dem Smartphone, man spielt damit, lässt sich zu Fitness motivieren… Ohne geht nix mehr, besonders für Kinder.

Neben Pokemon und Co…

Pokemon Go bricht gerade alle Rekorde. Es gibt einen ganzen Ozean an Handy-Spielen und Apps, die auf die Funktionen im Handy zurückgreifen. Anstatt Monster zu jagen, kann man auch Rätsel lösen. Doch nicht alles muss gleich eine App sein – Geocaching ist auch trendy und zieht viele in seinen Bann!

Geocaching ist nur was für Erwachsene – nein, eben nicht! Die junge Generation geht viel intuitiver mit Smartphones um und sie können eine neue Funktion auf Anhieb bedienen. Da liegt es nahe, das Spielprinzip des Geocachings auch den Kindern und Jugendlichen anzubieten. Doch wie soll das Ganze aussehen? Die Idee: eine GPS Schatzsuche zum Kindergeburtstag!

Bei dieser Form von Geocaching laufen die Kinder von einer Rätselstation zur nächsten und lösen Aufgaben im Handy. Praktisch gesehen, geht man also durch die Straßen zur angezeigten Position der Frage, kann diese dann anklicken, antwortet und bekommt – falls richtig geantwortet – die Koordinaten für die nächste Rätselstation angezeigt.

GPS Schatzsuche zum Kindergeburtstag

Mittlerweile gibt es unterschiedliche, fertige GPS Schatzsuchen, die einfach vor dem Kindergeburtstag gekauft, vorbereitet und am großen Tag veranstaltet werden können. Dabei werden die Strecke, die Teams und die Belohnungen=Schatz im Vorhinein geplant und organisiert.

GPS Schatzsuche

*Screenshots von der GPS Schatzsuche: „Die Spur des Geisterschatzes“ von Grapevine.de

Es gibt zwei Vorteile beim Geocaching mit Kindern. Zum einem muss man keine Caches umständlich suchen und dann doch wieder zurücklegen: am Ende bekommen die Kinder ihren Schatz und behalten ihn. Zum anderen sind die Fragen in einer kleinen Geschichte integriert, sodass die Mitspieler nicht gelangweilt einfach nur die Stationen ablaufen.

Die Themen sind spannend und vielseitig:

Für die Teens und Teenager ist die GPS Schatzsuche ein tolles Event, wenn es mal wieder auf den Geburtstag zugeht und man in das ratlose Kindergesicht blickt: „Mom, ich hab echt keine Ahnung, was ich zu meinem Geburtstag machen will!“. Gerade in der ach so stressigen Zeit heutzutage bietet das Geocaching so eine einfach-vorbereitete und coole Aktivität zum Kindergeburtstag. Der Tipp: Endposition in der Nähe einer Eisdiele festlegen und dann gibt es einen riesen Eisbecher als Schatz.

Das Allgemeinwissen auf dem Prüfstand

Gepostet by on Aug 24, 2016 in Featured, Schule&Beruf | Keine Kommentare

Über die Deutschen sagt man, dass sie wahre Wissensfreunde sind. Ein gutes Allgemeinwissen zu haben, gehört in Deutschland nicht nur zum guten Ton, sondern ist nahezu unverzichtbar, wenn man sich in gebildeter oder gehobener Gesellschaft befindet.  Möglicherweise ist das Zufall, Resultat einer erfolgreichen Bildungspolitik oder es mag historische Ursachen haben: Schließlich trägt Deutschland nicht nur das Etikett des Landes der Dichter und Denker, sondern ist auch eine traditionsreiche Wissenschaftsnation, deren Sprache sogar einst die weltweit führende Forschungssprache war.

Wissen ist Macht. Nichts wissen macht nichts.

 

Trotz der hohen Stellung von Forschung, Wissenschaft und Bildung pflegen die Deutschen jedoch auch einen verspielten Umgang mit dem Thema. So finden sich Quizspiele wie „Bezzerwizzer“ in vielen deutschen Wohnzimmerschränken, Apps wie „Quizduell“ finden sich auf fast jedem Smartphone und Millionen Zuschauer finden sich beim wöchentlichen „Wer Wird Millionär“-Mitraten vor den heimischen Fernsehern ein.

Dabei weiß man natürlich immer mehr als der jeweilige Kandidat, der unruhig auf dem „heißen Stuhl“ hin- und herrückt, während er oder sie die Fragen des Quizmasters Günther Jauch zu beantworten versucht. Es fallen Sprüche wie „Das weiß ja sogar meine Großmutter!“, „Wie kann die denn dafür einen Joker nehmen?“ oder das selbstsichere, aber allseits beliebte „Also, ich habe bisher jede Frage richtig beantworten können.“

Einbildung ist auch ’ne Bildung

 

Dabei lässt man jedoch die Tatsache außer Acht, dass man im Angesicht eines der bekanntesten Fernsehgesichtern Deutschlands und unter den aufmerksamen Augen eines Millionenpublikums vielleicht nicht die kognitiven Höchstleistungen abrufen kann, zu denen man sonst imstande ist. Ob man sich sein angeblich umfangreiches Allgemeinwissen nur einbildet, oder man tatsächlich in jeder Quizshow mithalten könnte, lässt sich natürlich vielerorts testen.

So gibt es beispielsweise auf  www.gut-erklärt.de die Möglichkeit das eigene Wissen auf den Prüfstand zu stellen. Da ich mich ganz ehrlich und selbstkritisch zu den oben umrissenen Personen zähle, die sich auf der gemütlichen Couch als wandelnde Lexika verklären, habe auch ich Allgemeinwissen-Test gemacht – mit Erfolg!

Auswertung

Der Beweis: Das Test-Ergebnis auf gut-erklärt.de

Immerhin 29 von 30 Fragen aus allen Themengebieten (wie Astronomie, Biologie oder Medienwissen) konnte ich richtig beantworten. Nur die Kenntnis über die Anzahl der Milchzähne eines kindlichen Gebisses konnte man mir nicht entlocken. Glücklicherweise bietet der Allgemeinwissen-Test auch gleich eine Erklärung zu jeder falsch beantworteten Aufgabe, so dass man sogar noch etwas dazulernen kann.

Wer sich – wie ich – von der obigen Beschreibung angesprochen fühlt oder einfach nur gerne sein Allgemeinwissen testen möchte, kann es mir gerne gleichtun und den Test auf gut-erklärt.de nachmachen. Vielleicht schlägt mich ja sogar der ein oder andere Quiz-Champion unserer schlauen FamilyOne-Leserschaft mit der Bestpunktzahl!

So können Sie die Olympischen Spiele mit der Familie genießen

Gepostet by on Aug 11, 2016 in Events&Lifestyle, Featured, Internet&Technik | Keine Kommentare

Die Olympischen Spiele 2016 in Rio sind bereits in vollem Gange. Dieser Event bietet die perfekte Gelegenheit, Ihre Familie zu ermuntern, ebenfalls gesünder zu leben und mehr Sport zu treiben.

Aber letztendlich ist es ganz gleich, ob Sie lieber nur auf die Athleten wetten oder sich selbst  sportlich betätigen möchten. Im Folgenden finden Sie ein paar Tipps, wie man die spektakuläre Sportveranstaltung mit der ganzen Familie am besten genießen kann.

Aufgrund der Zeitverschiebung finden viele Sportveranstaltungen in Brasilien für Deutschland mitten in der Nacht statt. Doch zum Glück übertragen Sender wie ARD und ZDF viele Disziplinen live. Einige Turniere finden außerdem auch in Deutschland zu einer früheren Tageszeit statt.

Die Fernsehsender bieten im Rahmen der Olympischen Spiele auch Apps für das Smartphone an. So kann man auch dann alles live verfolgen, wenn man unterwegs ist oder mit der Familie im Garten sitzt. Oft wollen Kinder die olympischen Disziplinen draußen nachspielen und eigene Wettbewerbe veranstalten. Das ist gesund und bietet sich besonders während der warmen Sommermonate an.

Und wenn es draußen regnet, kann man auf diverse unterhaltsame Videospiele zurückgreifen, die sich wunderbar für Olympia-begeisterte Kinder eignen. Ein Beispiel dafür ist Mario and Sonic Olympic Games für Nintendo. Dieses Spiel ist perfekt für die Kleinen, wenn es draußen regnet.

Aber nicht nur Kinder können während der Olympischen Spiele Spaß haben; für Erwachsene empfehlen wir Sportwetten auf Betway. Hier findet man alle Informationen zu den Wettquoten sowie allen Sportarten von Schwimmen bis hin zu Bogenschießen.

Das Beste an den Sportwettseiten ist die Tatsache, dass man auch über ein Mobilgerät darauf zugreifen kann. So kann man immer nebenbei ein Auge auf die Kinder haben und sicherstellen, dass sie sich bei ihren olympischen Wettbewerben nicht überanstrengen.

Während man Sportlegenden wie Tischtennisspieler Timo Boll zusieht, der zum fünften Mal bei den Olympischen Spielen dabei ist, steigt also weiterhin die Spannung vor dem Fernseher oder am Smartphone. Und dank der vielen anderen deutschen Sportler, die sich in Disziplinen wie Tennis, Fußball oder Gymnastik versuchen, dürfte Rio 2016 einer der spannendsten Events des Jahres werden.

Mineralwasser nach Art des Hauses

Gepostet by on Aug 10, 2016 in Featured, Haus&Wohnen | Keine Kommentare

Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, dann darf die Erzählung einer Erinnerung nicht fehlen. Es war das Jahr 1994, als „SodaStream“, der wohl größte und bekannteste Hersteller von Trinkwassersprudlern, nach Deutschland exportierte und mit seinem „Soda-Club“, wie der Wassersprudler damals noch hieß, den hiesigen Markt aufmischen wollte. Mit Erfolg! Das neuartige Gerät fand seinen Weg auch in die Küche meines Elternhauses und hat unsere Trinkgewohnheiten dramatisch revolutioniert.

Die wässrige Revolution

 

Vor 1994 hat meine Mutter mit ihren großen Samstagseinkäufen schwere Wasserkisten nach Hause schleppen müssen – nach ’94 brachte mein Vater lediglich ab und zu einen neuen CO2-Zylinder mit.

Soda Stream

Bildquelle: Wikipedia Foto: Eirik Newth

Vor der Soda-Club-Revolution war unsere Vorratskammer mit Limonaden jeglicher Couleur vollgestopft – danach übernahmen kleine Sirup-Flaschen die gewünschte Geschmacksveredelung. Und bevor der beliebte Trinkwassersprudler auch auf unserer Küchentischplatte stand, gehörte gebrochenes Glas zu den Gefahrenquellen unseres Zwei-Kinder-Haushaltes – auch damit hatte es mit einem Mal ein Ende.

Der Soda-Club war schon ein unglaublich praktisches Gerät; die wiederbefüllbaren Plastikflaschen waren spülmaschinen-geeignet, man konnte sie zu jedem Ausflug, sei es nun ein Picknick oder ein Tagesausflug, bequem mitnehmen und im Endeffekt haben wir auch bares Geld gespart, da die Aufbereitung des günstigen Trinkwassers mit weniger Kosten verbunden war als der stetige Nachkauf teurerer Wasserkisten.

Die nasse Enttäuschung

 

Doch mit den Jahren braute sich ein Schatten über unseren Soda-Club zusammen. Das damalige Gerät war in Sachen Haltbarkeit nicht den vielen Handgriffen unseres quirligen Haushalts gewachsen. Bald schon war der Verschluss undicht, womit sich der praktische Zusatznutzen des „Überall-mit-hinnehmens“ sich rasch verflüssigte. Auch ist man mit den Küchensprudlern natürlich an die jeweilige Wasserqualität des Heimatortes verbunden.  Zwar ist es um die Trinkwasserqualität in Deutschland traditionell sehr gut bestellt, jedoch gibt es auch dort starke regionale Unterschiede – und nach dem Umzug in eine eher wenig gesegnete Ortschaft blieb unser Soda Club in seiner Umzugskiste, aus der bald eine Flohmarktkiste wurde.

Die frischen Neuauflagen

 

Jetzt, im Jahre 2016, heißt „Soda Club“ schon längst „SodaStream“ und hat eine völlig überarbeitete Produktpalette, die mit den eher einfachen Plastikgeräten von damals eher wenig gemein hat. Auch die Konkurrenz von „WasserMaxx“ und „iSi“ hat mächtig nachgelegt und kann dem Marktführer hochwertige Trinkwassersprudler entgegensetzen.

Auf  wassersprudler-test.net habe ich einen aktuellen Preis- und Feature-Vergleich gefunden, der alle relevanten Eigenschaften (z.B. die Abmessungen der Geräte) in einer übersichtlichen Tabelle zusammenfasst. Auch zeigen die Testberichte, dass die heutigen Sprudler in Sachen Optik und Verarbeitungsqualität viel besser aufgestellt sind als das vor mehr als 20 Jahren der Fall war. Der „SodaStream Crystal“ z.B. sprudelt in eine Glas- und nicht in eine Plastikflasche, womit Geschmack und Kohlensäure länger erhalten bleiben. Dieser Sprudler könnte selbst mir wieder das Wasser reichen…

Urlaub? Auf den Trolley kommt es an!

Gepostet by on Jul 13, 2016 in Featured, Urlaub | Keine Kommentare

Liebe FamilyOne-Leser,

wenn Sie meine bisherigen Beiträge für unser Familienmagazin gelesen haben, kamen Sie mit Sicherheit nicht umhin zu bemerken, dass ich dem Reisen und Urlauben keineswegs abgeneigt bin. In der Tat war ich sogar im letzten Jahr besonders viel unterwegs, was natürlich nicht nur eine Belastungsprobe für die Drahtseilnerven, sondern auch für die Gepäckstücke ist, denen man tagein, tagaus eine Menge abverlangt.

Samthandschuhe? Fehlanzeige!

Man muss kein Vielflieger sein, um zu wissen, dass das Flughafenpersonal, aber auch die Laufbänder der Flughäfen mit dem Reisegepäck nicht gerade zimperlich umgehen. Unschöne Kratzer, kleinere Dellen, aber auch abgebrochene Plastikteile oder gar größere Beschädigungen sind da keine Seltenheit. Nicht ohne Grund bieten viele Flughäfen den Service an, die Gepäckstücke mit Folie umwickeln zu lassen. Jedoch geht mit dem sogenannten Gepäck-Wrapping eine eher unästhetische Verunstaltung der Reisekoffer einher und ist natürlich auch mit Zeit und Kosten verbunden.

Materialqualität? Fehlanzeige!

Nun könnte man meinen, dass Reisegepäck, insbesondere die beliebten und praktischen Reise-Trolleys, für den ruppigen Umgang im Flughafen, aber auch den täglichen Abrieb auf den Straßen gewappnet sind. Schließlich sind sie für genau diese Nutzungsszenarien konzipiert und sollten eine entsprechende Verarbeitungsqualität und geeignete Materialien vorweisen können. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen: Das ist leider nicht der Fall.

Die Trolleys meiner Frau hat es gleich zwei Mal erwischt: Das eine Mal wollte sie ihr Gepäckstück vom Rollband herunternehmen, aber hat keinen richtigen Grip bekommen, weil tatsächlich der Plastikhandgriff – ohne Vorwarnung und Andeutung – abgebrochen worden war. Da ging es natürlich sofort zur Beschwerdestelle der Airline…

Ein anderes Mal fiel mitten auf dem Gehweg aus heiterem Himmel eine der zwei Rollen ab. Ein kurzer Blick hat ergeben, dass auch die andere Rolle nur noch mit letzter Kraft in der Fassung hielt, so dass der Trolley die letzten Meter zum Hotel kaum noch zu bewegen war.

Die Lösung liegt im Kauf

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Samsonite-Trolleys. Quelle: Wikimedia

Diese Erfahrungen haben dazu geführt, dass wir unser Kaufverhalten überprüft haben. Natürlich kann man besonders vorsichtig mit den Gepäckstücken umgehen oder sie sprichwörtlich in Watte einpacken lassen, aber wer wirklich sorgenfrei und unbeschwert reisen möchte, muss das Übel bei der Wurzel packen und sein Kaufverhalten reflektieren. Bei uns war sie Sache schnell klar: Zwar waren unsere bisherigen Reisetrolleys nicht unbedingt kostengünstig, aber wurden vornehmlich anhand optischer Kriterien ausgewählt. Marke und Material spielten da eher eine untergeordnete Rolle. Eine kurze Recherche von Erfahrungsberichten und Testberichten ergab dann, dass Samsonite-Trolleys zu den wenigen Koffern gehören, welche die Qualitätsansprüche wirklich erfüllen. Somit war klar, welcher der nächste Trolley werden musste. Und er hielt und hält. Trotz Flügen und Straßen.