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Das Allgemeinwissen auf dem Prüfstand

Gepostet by on Aug 24, 2016 in Featured, Schule&Beruf | Keine Kommentare

Über die Deutschen sagt man, dass sie wahre Wissensfreunde sind. Ein gutes Allgemeinwissen zu haben, gehört in Deutschland nicht nur zum guten Ton, sondern ist nahezu unverzichtbar, wenn man sich in gebildeter oder gehobener Gesellschaft befindet.  Möglicherweise ist das Zufall, Resultat einer erfolgreichen Bildungspolitik oder es mag historische Ursachen haben: Schließlich trägt Deutschland nicht nur das Etikett des Landes der Dichter und Denker, sondern ist auch eine traditionsreiche Wissenschaftsnation, deren Sprache sogar einst die weltweit führende Forschungssprache war.

Wissen ist Macht. Nichts wissen macht nichts.

 

Trotz der hohen Stellung von Forschung, Wissenschaft und Bildung pflegen die Deutschen jedoch auch einen verspielten Umgang mit dem Thema. So finden sich Quizspiele wie „Bezzerwizzer“ in vielen deutschen Wohnzimmerschränken, Apps wie „Quizduell“ finden sich auf fast jedem Smartphone und Millionen Zuschauer finden sich beim wöchentlichen „Wer Wird Millionär“-Mitraten vor den heimischen Fernsehern ein.

Dabei weiß man natürlich immer mehr als der jeweilige Kandidat, der unruhig auf dem „heißen Stuhl“ hin- und herrückt, während er oder sie die Fragen des Quizmasters Günther Jauch zu beantworten versucht. Es fallen Sprüche wie „Das weiß ja sogar meine Großmutter!“, „Wie kann die denn dafür einen Joker nehmen?“ oder das selbstsichere, aber allseits beliebte „Also, ich habe bisher jede Frage richtig beantworten können.“

Einbildung ist auch ’ne Bildung

 

Dabei lässt man jedoch die Tatsache außer Acht, dass man im Angesicht eines der bekanntesten Fernsehgesichtern Deutschlands und unter den aufmerksamen Augen eines Millionenpublikums vielleicht nicht die kognitiven Höchstleistungen abrufen kann, zu denen man sonst imstande ist. Ob man sich sein angeblich umfangreiches Allgemeinwissen nur einbildet, oder man tatsächlich in jeder Quizshow mithalten könnte, lässt sich natürlich vielerorts testen.

So gibt es beispielsweise auf  www.gut-erklärt.de die Möglichkeit das eigene Wissen auf den Prüfstand zu stellen. Da ich mich ganz ehrlich und selbstkritisch zu den oben umrissenen Personen zähle, die sich auf der gemütlichen Couch als wandelnde Lexika verklären, habe auch ich Allgemeinwissen-Test gemacht – mit Erfolg!

Auswertung

Der Beweis: Das Test-Ergebnis auf gut-erklärt.de

Immerhin 29 von 30 Fragen aus allen Themengebieten (wie Astronomie, Biologie oder Medienwissen) konnte ich richtig beantworten. Nur die Kenntnis über die Anzahl der Milchzähne eines kindlichen Gebisses konnte man mir nicht entlocken. Glücklicherweise bietet der Allgemeinwissen-Test auch gleich eine Erklärung zu jeder falsch beantworteten Aufgabe, so dass man sogar noch etwas dazulernen kann.

Wer sich – wie ich – von der obigen Beschreibung angesprochen fühlt oder einfach nur gerne sein Allgemeinwissen testen möchte, kann es mir gerne gleichtun und den Test auf gut-erklärt.de nachmachen. Vielleicht schlägt mich ja sogar der ein oder andere Quiz-Champion unserer schlauen FamilyOne-Leserschaft mit der Bestpunktzahl!

So können Sie die Olympischen Spiele mit der Familie genießen

Gepostet by on Aug 11, 2016 in Events&Lifestyle, Featured, Internet&Technik | Keine Kommentare

Die Olympischen Spiele 2016 in Rio sind bereits in vollem Gange. Dieser Event bietet die perfekte Gelegenheit, Ihre Familie zu ermuntern, ebenfalls gesünder zu leben und mehr Sport zu treiben.

Aber letztendlich ist es ganz gleich, ob Sie lieber nur auf die Athleten wetten oder sich selbst  sportlich betätigen möchten. Im Folgenden finden Sie ein paar Tipps, wie man die spektakuläre Sportveranstaltung mit der ganzen Familie am besten genießen kann.

Aufgrund der Zeitverschiebung finden viele Sportveranstaltungen in Brasilien für Deutschland mitten in der Nacht statt. Doch zum Glück übertragen Sender wie ARD und ZDF viele Disziplinen live. Einige Turniere finden außerdem auch in Deutschland zu einer früheren Tageszeit statt.

Die Fernsehsender bieten im Rahmen der Olympischen Spiele auch Apps für das Smartphone an. So kann man auch dann alles live verfolgen, wenn man unterwegs ist oder mit der Familie im Garten sitzt. Oft wollen Kinder die olympischen Disziplinen draußen nachspielen und eigene Wettbewerbe veranstalten. Das ist gesund und bietet sich besonders während der warmen Sommermonate an.

Und wenn es draußen regnet, kann man auf diverse unterhaltsame Videospiele zurückgreifen, die sich wunderbar für Olympia-begeisterte Kinder eignen. Ein Beispiel dafür ist Mario and Sonic Olympic Games für Nintendo. Dieses Spiel ist perfekt für die Kleinen, wenn es draußen regnet.

Aber nicht nur Kinder können während der Olympischen Spiele Spaß haben; für Erwachsene empfehlen wir Sportwetten auf Betway. Hier findet man alle Informationen zu den Wettquoten sowie allen Sportarten von Schwimmen bis hin zu Bogenschießen.

Das Beste an den Sportwettseiten ist die Tatsache, dass man auch über ein Mobilgerät darauf zugreifen kann. So kann man immer nebenbei ein Auge auf die Kinder haben und sicherstellen, dass sie sich bei ihren olympischen Wettbewerben nicht überanstrengen.

Während man Sportlegenden wie Tischtennisspieler Timo Boll zusieht, der zum fünften Mal bei den Olympischen Spielen dabei ist, steigt also weiterhin die Spannung vor dem Fernseher oder am Smartphone. Und dank der vielen anderen deutschen Sportler, die sich in Disziplinen wie Tennis, Fußball oder Gymnastik versuchen, dürfte Rio 2016 einer der spannendsten Events des Jahres werden.

Mineralwasser nach Art des Hauses

Gepostet by on Aug 10, 2016 in Featured, Haus&Wohnen | Keine Kommentare

Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, dann darf die Erzählung einer Erinnerung nicht fehlen. Es war das Jahr 1994, als „SodaStream“, der wohl größte und bekannteste Hersteller von Trinkwassersprudlern, nach Deutschland exportierte und mit seinem „Soda-Club“, wie der Wassersprudler damals noch hieß, den hiesigen Markt aufmischen wollte. Mit Erfolg! Das neuartige Gerät fand seinen Weg auch in die Küche meines Elternhauses und hat unsere Trinkgewohnheiten dramatisch revolutioniert.

Die wässrige Revolution

 

Vor 1994 hat meine Mutter mit ihren großen Samstagseinkäufen schwere Wasserkisten nach Hause schleppen müssen – nach ’94 brachte mein Vater lediglich ab und zu einen neuen CO2-Zylinder mit.

Soda Stream

Bildquelle: Wikipedia Foto: Eirik Newth

Vor der Soda-Club-Revolution war unsere Vorratskammer mit Limonaden jeglicher Couleur vollgestopft – danach übernahmen kleine Sirup-Flaschen die gewünschte Geschmacksveredelung. Und bevor der beliebte Trinkwassersprudler auch auf unserer Küchentischplatte stand, gehörte gebrochenes Glas zu den Gefahrenquellen unseres Zwei-Kinder-Haushaltes – auch damit hatte es mit einem Mal ein Ende.

Der Soda-Club war schon ein unglaublich praktisches Gerät; die wiederbefüllbaren Plastikflaschen waren spülmaschinen-geeignet, man konnte sie zu jedem Ausflug, sei es nun ein Picknick oder ein Tagesausflug, bequem mitnehmen und im Endeffekt haben wir auch bares Geld gespart, da die Aufbereitung des günstigen Trinkwassers mit weniger Kosten verbunden war als der stetige Nachkauf teurerer Wasserkisten.

Die nasse Enttäuschung

 

Doch mit den Jahren braute sich ein Schatten über unseren Soda-Club zusammen. Das damalige Gerät war in Sachen Haltbarkeit nicht den vielen Handgriffen unseres quirligen Haushalts gewachsen. Bald schon war der Verschluss undicht, womit sich der praktische Zusatznutzen des „Überall-mit-hinnehmens“ sich rasch verflüssigte. Auch ist man mit den Küchensprudlern natürlich an die jeweilige Wasserqualität des Heimatortes verbunden.  Zwar ist es um die Trinkwasserqualität in Deutschland traditionell sehr gut bestellt, jedoch gibt es auch dort starke regionale Unterschiede – und nach dem Umzug in eine eher wenig gesegnete Ortschaft blieb unser Soda Club in seiner Umzugskiste, aus der bald eine Flohmarktkiste wurde.

Die frischen Neuauflagen

 

Jetzt, im Jahre 2016, heißt „Soda Club“ schon längst „SodaStream“ und hat eine völlig überarbeitete Produktpalette, die mit den eher einfachen Plastikgeräten von damals eher wenig gemein hat. Auch die Konkurrenz von „WasserMaxx“ und „iSi“ hat mächtig nachgelegt und kann dem Marktführer hochwertige Trinkwassersprudler entgegensetzen.

Auf  wassersprudler-test.net habe ich einen aktuellen Preis- und Feature-Vergleich gefunden, der alle relevanten Eigenschaften (z.B. die Abmessungen der Geräte) in einer übersichtlichen Tabelle zusammenfasst. Auch zeigen die Testberichte, dass die heutigen Sprudler in Sachen Optik und Verarbeitungsqualität viel besser aufgestellt sind als das vor mehr als 20 Jahren der Fall war. Der „SodaStream Crystal“ z.B. sprudelt in eine Glas- und nicht in eine Plastikflasche, womit Geschmack und Kohlensäure länger erhalten bleiben. Dieser Sprudler könnte selbst mir wieder das Wasser reichen…

Urlaub? Auf den Trolley kommt es an!

Gepostet by on Jul 13, 2016 in Featured, Urlaub | Keine Kommentare

Liebe FamilyOne-Leser,

wenn Sie meine bisherigen Beiträge für unser Familienmagazin gelesen haben, kamen Sie mit Sicherheit nicht umhin zu bemerken, dass ich dem Reisen und Urlauben keineswegs abgeneigt bin. In der Tat war ich sogar im letzten Jahr besonders viel unterwegs, was natürlich nicht nur eine Belastungsprobe für die Drahtseilnerven, sondern auch für die Gepäckstücke ist, denen man tagein, tagaus eine Menge abverlangt.

Samthandschuhe? Fehlanzeige!

Man muss kein Vielflieger sein, um zu wissen, dass das Flughafenpersonal, aber auch die Laufbänder der Flughäfen mit dem Reisegepäck nicht gerade zimperlich umgehen. Unschöne Kratzer, kleinere Dellen, aber auch abgebrochene Plastikteile oder gar größere Beschädigungen sind da keine Seltenheit. Nicht ohne Grund bieten viele Flughäfen den Service an, die Gepäckstücke mit Folie umwickeln zu lassen. Jedoch geht mit dem sogenannten Gepäck-Wrapping eine eher unästhetische Verunstaltung der Reisekoffer einher und ist natürlich auch mit Zeit und Kosten verbunden.

Materialqualität? Fehlanzeige!

Nun könnte man meinen, dass Reisegepäck, insbesondere die beliebten und praktischen Reise-Trolleys, für den ruppigen Umgang im Flughafen, aber auch den täglichen Abrieb auf den Straßen gewappnet sind. Schließlich sind sie für genau diese Nutzungsszenarien konzipiert und sollten eine entsprechende Verarbeitungsqualität und geeignete Materialien vorweisen können. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen: Das ist leider nicht der Fall.

Die Trolleys meiner Frau hat es gleich zwei Mal erwischt: Das eine Mal wollte sie ihr Gepäckstück vom Rollband herunternehmen, aber hat keinen richtigen Grip bekommen, weil tatsächlich der Plastikhandgriff – ohne Vorwarnung und Andeutung – abgebrochen worden war. Da ging es natürlich sofort zur Beschwerdestelle der Airline…

Ein anderes Mal fiel mitten auf dem Gehweg aus heiterem Himmel eine der zwei Rollen ab. Ein kurzer Blick hat ergeben, dass auch die andere Rolle nur noch mit letzter Kraft in der Fassung hielt, so dass der Trolley die letzten Meter zum Hotel kaum noch zu bewegen war.

Die Lösung liegt im Kauf

http://images.google.de/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fupload.wikimedia.org%2Fwikipedia%2Fcommons%2Fthumb%2F6%2F69%2FValise_Lite-Locked_de_Samsonite.jpg%2F1024px-Valise_Lite-Locked_de_Samsonite.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Fcommons.wikimedia.org%2Fwiki%2FFile%3AValise_Lite-Locked_de_Samsonite.jpg&h=763&w=1024&tbnid=bFXR_Ajc805HOM%3A&docid=c9BafY1HJ3eCnM&ei=fNaFV-bdAcm5swHuyq7oAg&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=169&page=1&start=0&ndsp=35&ved=0ahUKEwjmi5ig3-_NAhXJ3CwKHW6lCy0QMwggKAEwAQ&bih=911&biw=1920

Samsonite-Trolleys. Quelle: Wikimedia

Diese Erfahrungen haben dazu geführt, dass wir unser Kaufverhalten überprüft haben. Natürlich kann man besonders vorsichtig mit den Gepäckstücken umgehen oder sie sprichwörtlich in Watte einpacken lassen, aber wer wirklich sorgenfrei und unbeschwert reisen möchte, muss das Übel bei der Wurzel packen und sein Kaufverhalten reflektieren. Bei uns war sie Sache schnell klar: Zwar waren unsere bisherigen Reisetrolleys nicht unbedingt kostengünstig, aber wurden vornehmlich anhand optischer Kriterien ausgewählt. Marke und Material spielten da eher eine untergeordnete Rolle. Eine kurze Recherche von Erfahrungsberichten und Testberichten ergab dann, dass Samsonite-Trolleys zu den wenigen Koffern gehören, welche die Qualitätsansprüche wirklich erfüllen. Somit war klar, welcher der nächste Trolley werden musste. Und er hielt und hält. Trotz Flügen und Straßen.

Ehe kaputt nach Lotteriegewinn!

Gepostet by on Jun 6, 2016 in Events&Lifestyle, Featured, Geld&Politik | Keine Kommentare

Alte Freunde treffen ist doch immer wieder schön. So habe ich tatsächlich am vergangen Wochenende beim Gassi gehen mit meinem Labrador einen alten Schulfreund Stefan getroffen und ich konnte es kaum glauben, denn es stellte sich heraus, dass er mittlerweile Chefredakteur des Casinoratgebers Casino Online Spielen ist. Wer meine letzten Posts gelesen hat, der kennt meine neu entflammte Liebe für Spielautomaten. So entwickelte sich ein angeregtes Gespräch über die Glücksspielszene, in dem mir Stefan einige lustige, aber auch tragische Geschichten erzählte. Heute möchte ich meine Lieblingsgeschichte mit euch teilen.

Adrian und Gillian Bayford wollten doch nur Lotterie spielen

Das reizende Paar aus Haverhill, einem kleinen Ort nahe der Universitätsstadt Cambridge, wollte doch nur ein wenig Lotterie spielen. Die beiden Engländer standen mitten im Leben mit Ihren zwei Kindern. Adrian leitete seinen kleinen Musikladen, Gillian verdiente Ihren Lebensunterhalt als Krankenpflegeassistenz. Doch dann kam die unerwartete Nachricht. Die beiden hatten den zweitgrößten Jackpot in der Geschichte Englands gewonnen. Über Nacht wurde das Paar Bayford somit um 148 Millionen Pfund reicher.

Adrian und Gilliam ließen die Sektkorken knallen und die ganze Welt war eingeladen. Schnell wurden Pläne geschmiedet, wie mit dem Geld umgegangen werden soll. Beide bestanden darauf, ein einfaches Leben zu führen, wollten sich aber mehr Zeit für die Familie nehmen. Doch der Plan ging nicht auf!

The Big Bang – der große Knall

Das Paar musste nach dem großartigen Gewinn schnell erfahren, dass der unverhoffte Geldsegen nicht nur eine Schokoladeseite hat. Neidzerfressene Familienmitglieder stellten das Paar vor unverhofften Problemen. Gillian gab in einem Interview mit der Express unter Tränen zu, jahrelang keinen Kontakt mehr mit Ihren Eltern gehabt zu haben. Selbst als sich Gillian entschloss, 20 Millionen Pfund in die Hand zu nehmen, um die Schulden Ihrer Eltern abzubezahlen, verbesserte sich das Verhältnis nicht!

Während sich manche Menschen über eine Halskette oder einen Kurzurlaub am Gardasee freuen, zuckten Gillians Eltern nicht mal mit den Wimpern, als Sie ein neues Haus an der schottischen Küste spendiert bekamen. Dabei lebten sie doch zuvor noch in einem Campingwagen!

Der ganze Stress mit der Familie endete schließlich in der Trennung des einst glücklichen Paars. Oder sind sie in Wahrheit gar nicht so glücklich gewesen? Adrian gab zu, dass „die Dinge zuvor nicht rosig waren“. „Die Lotterie zu gewinnen, ist so stressig!“, sagte er und wies darauf hin, dass all das schöne Geld Ihnen nicht die erhoffte Zeit zusammen gebracht hat.

Aston-Martin

Das seltsame Leben der Neureichen

Gillian lebt nun mit ihrem Sohn und ihrer Tochter in ihrem Heimatland Schottland. Zuvor hatte Sie mit einer Freundin ein Kinderparadies erschaffen, das aber leider aufgrund eines Streits verkauft werden musste. Seitdem sind sich die beiden spinnefeind.

Adrian lebt seit den turbulenten ersten Jahren als Multimillionär sehr viel gemäßigter. Er ist nun mit einem 16 Jahre jüngeren Stallmädchen zusammen und fährt einen Aston Martin. Noch ist Adrian kein Brad Pitt, doch seine Köpertransformation ist schon im Gange, denn Adrian geht regelmäßig ins Fitnessstudio!

Spielplätze: Privat statt Desolat

Gepostet by on Mai 26, 2016 in Featured, Gesundheit&Leben, Haus&Wohnen | Keine Kommentare

Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, hatte ich ein unverschämtes Glück. Aufgewachsen in einer typischen Neubausiedlung der 90er-Jahre, glich mein Wohnviertel einer beispiellosen Idylle: Verkehrsberuhigte Straßen, sämtliche Schulen in Laufnähe und viele Grünflächen und Spielplätze. Das gesamte Viertel war mit seiner Infrastruktur auf die Bedürfnisse junger Familien zugeschnitten. Besonders die zahlreichen, sauberen, sicheren und gut ausgestatteten Spielplätze waren für mich als Kind natürlich besonders interessant und wurden – sofern es das Wetter einigermaßen zuließ – täglich aufgesucht. Sie boten einen Treffpunkt für alte Freunde, einen Ort, um neue Bekanntschaften zu knüpfen und natürlich einen Raum, um zu spielen, zu toben, zu entdecken und zu träumen.

Sind öffentliche Spielplätze gefährlich?

Die Zeiten haben sich jedoch geändert und je weiter meine eigene Kindheit zurückliegt, desto mehr Schreckensmeldungen bezüglich der Sicherheit und Kindgerechtheit öffentlicher Spielplätze lassen mich an meinen eigenen Erinnerungen zweifeln. Wie so viele Dinge, die in öffentlicher Hand liegen, litten auch Spielplätze in den vergangenen Jahren unter dem kommunalen Sparzwang und fehlenden öffentlichen Investitionen. Meldungen über defekte Spielgeräte wie in Schköna, Drogendealer wie in Schwabing, pädophile Triebtäter oder andere Grausamkeiten erreichen die mediale Welt beinahe täglich, so dass man sich als besorgtes Elternteil zu Recht die Frage stellt, ob öffentliche Spielplätze zu gefährlich für die eigenen Kinder sind.

 

Die Alternative: Private Spielplätze

Anders als öffentliche Spielplätze bieten private Spielplätze einige Vorteile:

  • Begrenzte Begehbarkeit – Zwar finden sich an öffentlichen Spielplätzen oftmals Schilder mit dem Hinweis auf bestimmte Nutzungszeiten oder Altersbeschränkungen – nur gestaltet sich die Kontrollierbarkeit äußerst schwierig. Private Spielplätze hingegen, die sich in Hinterhöfen von Wohnsiedlungen oder im eigenen Garten befinden, bleiben aufgrund der baulichen Abtrennung Fremden oftmals unbekannt oder unerreicht.
  • Volle Kontrolle – Private Spielplätze unterliegen nicht der öffentlichen Hand, die sich leider zu oft aus der Verantwortung zieht, wenn es um die Einhaltung der Richtlinien zur Spielplatzgestaltung und -unterhaltung geht. Ein privater Spielplatz hingegen ist zwar kostenintensiver, jedoch können Defekte und Missstände sofort beseitigt werden, was die Sicherheit und Nutzbarkeit des Spielplatzes zu jeder Zeit gewährleistet.
  • Mehr Flexibilität – Obwohl sie nicht immer eingehalten werden, gelten für öffentliche Spielplätze strenge Normen. Die rechtlichen Grundlagen für die privaten Pendants sind jedoch weniger streng, was die bauliche Gestaltung und den täglichen Betrieb flexibler machen kann. Durch diese Freiheiten ist es möglich, mehr Kreativität und Fantasie in private Spielplätze fließen zu lassen, was sie noch attraktiver für Kinder und ihre Eltern macht.
https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Starwhooper

CC-Lizenz. Bildrechte liegen bei Thiemo Schuff

Wer nun also mit dem Gedanken spielt, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und einen eigenen, privaten Spielplatz zu gestalten, findet im Internet eine große Auswahl an Spielgeräten, die preislich attraktiv und qualitativ hochwertig sind. Doch sollte man sich auch fragen, ob das Kaputtsparen der Kommunen, worunter nicht nur Spielplätze, sondern auch Turnhallen, Kulturgebäude und die Verkehrsinfrastruktur leiden, nicht auch auf politischer Ebene bekämpft werden sollte. Einen Spielplatz können Sie zur Not selbst gestalten – eine Schwimmhalle vermutlich nicht.

Das Licht nicht unter den Scheffel stellen

Gepostet by on Mai 18, 2016 in Featured, Haus&Wohnen, Urlaub | Keine Kommentare

Lampen fristeten in meinen bisherigen Wohnungen ein echtes Schattendasein. Obwohl sie Licht und vorm Verbot der Glühbirne sogar Wärme spendeten, war ich nie besonders daran interessiert eine besonders schönes Modell von einem besonders exquisiten Hersteller zu erwerben. Warum? Weil aktuelle Hersteller – wer hätte es gedacht – natürlich eher aktuelle Designs an den Mann oder an die Frau bringen wollen und ich als Liebhaber alter Beleuchtungsmittel eher nicht in das Beuteschema bzw. die Zielgruppe passe. Zudem ziehe ich relativ häufig um und lasse die Lampen bei Auszug gerne in der Wohnung, so wie ich Wohnungen gerne übernehme, die mir bereits am Tag des Einzugs den Weg des Lichts zeigen.

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Petroleumlampe.JPG

Quelle: Wikimedia

Eigentum ver(p)lichtet

Wenn ich nun also die Kiste meiner Habseligkeiten öffne, erblicke ich lediglich zwei Lampen, welche in meinem Besitz sind: Einen Kronleuchter und eine Petroleumlampe. Kein Scherz: Die Petroleumlampe, welche aufgrund der Geruchsentwicklung eigentlich nur im begrenzten Ausmaß für den Indoor-Einsatz geeignet ist, ist für mich nicht nur ein unglaublich stilvolles Leuchtmittel, sondern auch dekoratives Stilmittel. Ebenso wie der Kronleuchter, der jedem Zimmer einen gewissen Glanz verleiht, auch wenn es sich bei meinem lediglich um eine Nachkriegsreplik handelt, die ich für 30€ bei eBay ersteigert habe… Die Küchen-, Bad-, und Flurbeleuchtung jedenfalls bestand bei mir bis dato ausschließlich aus den billigsten IKEA-Lampen, zu deren Kauf ich mich zähneknirschend durchringen konnte oder aus dem besagten Nachlass des Vormieters, den ich – sofern er mir Licht spendete – gerne übernommen habe.

(P)lichtbesuche

Dann ging mir ein Licht auf: Auf meinen Reisen, die mich in zahlreiche AirBnB-Wohnungen und Hotelzimmer führten, sah ich, wie interessant, abwechslungsreich und wichtig Wand-, Decken-, und Stehlampen für die Raumqualität und Atmosphäre eines Zimmers sein können. Das richtige Licht macht den Unterschied: Gerade, wenn eine Unterkunft nicht mit dem besten Ausblick oder genügend Tageslicht gesegnet ist, entscheidet einzig und allein Form und Stil des Lampenschirms sowie die Wärme und Luminanz des Leuchtmittels darüber, ob einem ein Licht aufgeht oder nicht. Und eines können Sie mir glauben: Bei vielen Unterkünften fühlt man sich eher hinters Licht geführt, als dass man es am Ende des Tunnels sieht.

Unerfüllte Ver(p)lichtungen

Nehmen wir beispielsweise das Jucy Snooze in Auckland, Neuseeland. Eine Unterkunft, die wegen des frischen, grünen Designs auf dem ersten Blick durchaus modern und annehmlich wirkt, sich jedoch bei näherer Betrachtung nicht gerade als Glanzlicht entpuppt. Wuchtige Betonwände, schlauchige Zimmer und kleine Fenster verleihen diesem Hostel eher das Ambiente eines Gefängnisses als einer angenehmen Übernachtungs-möglichkeit. Was hätte jedoch das Zünglein an der Waage sein können? Richtig, die Beleuchtung. Doch statt etwas Licht ins Dunkel zu bringen, hing lediglich eine verstaubte Papierlampe in der Zimmerecke, die in puncto Design und Leuchtkraft nicht gerade das hellste Licht im Hafen war. Selbst bei Tageslicht und aktiviertem Lichtschalter war die Zelle dunkel, ungemütlich und geschmacklos. Mit der richtigen Beleuchtung hätte man hingegen eine Menge aus den ungünstigen Umständen herausholen können.

Altrove-Hängelampe

Designer-Lampe von Artemide

Wo Schatten ist, ist auch Licht

Ein anderes Beispiel zeigt nämlich, wie viel Unterschied die richtige Beleuchtung machen kann. Das BreakFree in Christchurch, Neuseeland, hat nämlich eine ebenso ungünstige Ausgangslage: Zwar würde ich hier nicht von einer Knastatmosphäre sprechen, doch die unfassbar kleinen Zimmer (um die 10 Quadratmeter), in denen sogar noch eine Miniküche und eine Badezimmer integriert sind, stellen für jeden Innenarchitekten eine echte Herausforderung dar. Und tatsächlich machte das Licht hier den Unterschied: Mit cleveren Akzenten, abgesetzten Lichtleisten, stimmungsvollen Lichtwechslern und einer Deckenlampe, die an ein Designermodell von Artemide erinnert, hat das BreakFree in Sachen Beleuchtung alles richtig gemacht, um die Schattenseiten zu erhellen.

Es werde Licht!

Man sagt ja, dass Reisen zur Weiterbildung und Horizonterweiterung beitragen, aber ehrlich gesagt hätte ich nie damit gerechnet, dass mir ausgerechnet beim Thema Beleuchtung die Augen geöffnet wird. Eines ist jedenfalls klar: Wenn ich in Zukunft wieder ein Mal sesshaft werden möchte und mich um die Einrichtung einer festen Wohnung kümmern werde, dann werde ich das Thema Raumbeleuchtung ganz sicher in einem anderen Licht sehen. Gute Onlineshops wie Lampcommerce gibt es ja genug, in denen ich nach neuen Lichtspendern stöbern kann. Vielleicht passen diese ja sogar zu meinem Kronleuchter – und meiner Petroleumlampe.

Der perfekte Kindergeburtstag

Gepostet by on Mai 10, 2016 in Events&Lifestyle, Featured, Gesundheit&Leben | Keine Kommentare

Liebe FamilyOne-Leser*innen, seien wir ehrlich: Geburtstage verlieren mit dem zunehmenden Alter ihren Reiz. Im angloamerikanischen Raum feiert man den „Sweet Sixteen“, in Deutschland ist der 18. Geburtstag ein echtes Highlight, doch dann geht es rapide bergab. Der Alterungsprozess, der circa ab dem 25. Lebensjahr einsetzt, lässt einem das Älterwerden eher bitter als süß erscheinen. Trauriger Höhepunkt ist der 30. Geburtstag, der einem zusätzlich zu größeren Geheimratsecken und tieferen Gesichtsfalten auch noch die Schmach des Treppenfegens beschert, sofern man nicht zwischenzeitlich unter die Haube gekommen ist.

Geburtstag haben ist nicht schwer – richtig feiern hingegen sehr

Ich persönlich hatte da doppeltes Glück, habe ich doch gerade noch rechtzeitig geheiratet und mit einem Ausflug zum Europapark ein Stück Kindheit zurückgebracht, welches all die Erwachsenensorgen weggefegt hat. Denn eines sollte sich jeder erwachsene Mensch bewusst sein: Wir werden alle älter und Geburtstage lassen sich nicht aufhalten – nur kann und sollte man das Beste daraus machen.

Doch bevor wir uns zu sehr in nostalgischer Melodramatik verlieren, eine Zwischenfrage: War das früher wirklich anders? Waren Kindergeburtstage alle perfekt? Automatisch? Nur weil man jünger war und das Altern eher mit positiven Begleiterscheinungen assoziiert hat?

Eher nicht: Zwar lag als Kind eher ein Dreirad als eine Anti-Falten-Creme auf dem Geschenketisch, doch damit wurde aus einem Kindergeburtstag nicht zwangsläufig auch ein schönes Erlebnis für alle Beteiligten. Ganz im Gegenteil: Früher hatten auch schon eher erwachsenere Dinge wie Planung, Vorbereitung und Durchführung einen erheblichen Einfluss auf das Gelingen einer Party – nur hat man damals aus der Froschperspektive herzlich wenig davon mitbekommen.

Geburtstagstisch

Kindergeburtstag als Mottoparty

Wenn wir jetzt also, als Menschen mittleren Alters, für unsere Söhne und Töchter die Geburtstagsfeten organisieren, müssen wir so einiges beachten, damit unsere lieben Kleinen dieselben schönen Erinnerungen mitnehmen, die auch wir stets im Gepäck haben.

Dabei haben wir jedoch einen großen Vorteil: Mit unserem Erfahrungsschatz aus mehreren Jahrzehnten können wir definitiv sagen, was für die Kids eher lahm (Topfschlagen!) und was eher cool ist. Mein erster Gedanke: Mottopartys!

Eigentlich ganz logisch: Wenn wir uns selbst als Erwachsene gerne zum Feiern in eine geschlossene, andere Welt begeben (egal ob Karneval oder 20er-Jahre-Party), dann werden unsere Kinder das auch genießen können. Natürlich müsste man nur das Thema kindgerecht umgestalten, bevor man sich kleine Humphrey-Bogart-Miniaturen mit Zigarre im Mund ins Haus holt.

Mögliche Mottos wären:

  • Märchenwald (Drachen und Prinzessin!)
  • Animationsfilme (Frozen! Zoomania!)
  • Farbthemen (Alles, was gelb ist!)
  • Zauberei (Kostüme! Zaubertricks!)
  • Figuren (Hello-Kitty-Party!)

Mein persönlicher Favorit wäre das Motto „Zauberei“. Nicht nur, weil ich schon als Kind von Zaubertricks fasziniert war (und natürlich auch einen Zauberkasten hatte), sondern weil dieses Motto fokussiert genug ist, dass man der Party einen roten Faden geben kann, aber weit genug gefasst ist, dass man alle Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen unter einen (Zauber-)Hut bekommt. Passenderweise habe ich dazu einen Ratgeber auf moms.de gefunden, wie man einen Kindergeburtstag einfach magisch gestaltet. Der Verfasser dieses Artikel heißt übrigens passenderweise Simon. Für all jene, denen das jetzt nichts sagt, habe ich dann sogar noch einen passenden Spieletipp parat. Viel Spaß! :)

 

So fördern Sie einen gesunden, starken Kinderrücken

Gepostet by on Mai 1, 2016 in Featured, Gesundheit&Leben, Schule&Beruf | Keine Kommentare

 

Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche klagen zunehmend über Rückenschmerzen. Natürlich können diese auch von einer Entzündung an der Wirbelsäule, angeborenen Fehlstellungen oder gar Tumoren stammen, viel häufiger sind sie jedoch Ausdruck einer schwachen Bauch- und Rückenmuskulatur. Sollten bei Ihrem Kind Rückenschmerzen auftreten, ist ein Gang zum Arzt in jedem Fall die richtige Entscheidung. Er wird herausfinden, wo das Problem liegt. Es ist jedoch wichtig, sich möglichst schon vorbeugend um einen gesunden Kinderrücken zu bemühen.

 

Springen und Toben bringen die Wirbelsäule in Form

Kinder verbringen heutzutage täglich viel mehr Zeit sitzend als Gleichaltrige noch vor wenigen Generationen. Selbst die Kleinen spielen schon viel im Sitzen vor Tablet, Fernseher und Co. In der Schulzeit ist täglicher Nachmittagsunterricht nicht mehr ungewöhnlich und zu Hause müssen dennoch noch Hausaufgaben am Schreibtisch erledigt werden. Damit die Muskeln von Bauch und Rücken, aber zum Beispiel auch in den Füßen nicht verkümmern, sollten Eltern ihren Nachwuchs möglichst oft animieren, sich zu bewegen.

  • Eine Anmeldung im Sportverein ist zum Beispiel eine gute Idee. Besonders gut für den Rücken ist Schwimmen.
  • Im Alltag sollte man das Kind nicht zu sehr bedienen, sondern es beim Tischdecken oder Einräumen der Spülmaschine helfen lassen. Steht ein Schemel bereit, kann es mit etwas Strecken auch die Teller aus dem Hochschrank holen.
  • Statt es überall mit dem Auto hinzufahren, kann es kürzere Strecken auch einmal zu Fuß gehen oder längere Wege mit dem Fahrrad oder den Rollerblades zurücklegen.
  • Familienausflüge sollten ebenfalls mit Bewegung verbunden sein. Schwimmbad, (Indoor-)Spielplatz oder ein Waldspaziergang machen oft noch mehr Spaß als ein Kinobesuch.
  • Auch wie das Kind seine Freizeit nach der Schule gestaltet, sollten Sie im Blick behalten. Computerspiele müssen nicht komplett verboten werden. Eine zeitliche Regulierung kann aber Sinn machen. Stattdessen kann der Nachwuchs mal wieder auf dem Trampolin springen, mit Freunden Fußball spielen etc.

Viele dieser Aktivitäten stärken nicht nur die Muskulatur, sondern fördern auch ein Gespür für die richtige Köperhaltung. In frühen Jahren schon oft vor unterschiedlichen Bildschirmen zu sitzen, unterstützt zwar den Sehsinn, führt aber dazu, dass Fein- und Grobmotorik, Gleichgewichtssinn und aufrechtes Gehen vernachlässigt werden. Am Klettergerüst seine Fähigkeiten auszuprobieren, hilft einem dagegen, seinen Körper besser kennenzulernen und kontrollieren zu können. So verfallen diese Kinder weniger häufig in ein Hohlkreuz oder eine gebeugte Haltung.

 

Richtiges Tragen schont den Rücken

Im Zusammenhang mit der Schule tritt aber noch eine weitere Belastung für den Rücken auf: eine schwere Schultasche. Besonders die vielen schweren Bücher üben auf dem Hin- und Heimweg großen Druck auf die Wirbelsäule aus.

  • Der gefüllte Schulranzen sollte daher nicht schwerer als etwa 10 Prozent des Körpergewichts des Kindes betragen.
  • Er sollte so gepackt werden, dass die schweren Dinge nahe am Körper getragen werden. Damit nicht eine Schulter mehr belastet wird, sollte die schwere Trinkflasche mittig oder liegend am Boden der Schultasche platziert werden.
  • Bei der Auswahl der Büchertasche sollte die Ergonomie nicht das Design im Vordergrund stehen. Hier sind zum Beispiel Ranzen erhältlich, deren Gurte in der richtigen Höhe angebracht sind, die mit stoßdämpfenden Polstern versehen sind und ein geringes Eigengewicht besitzen.
  • Die Weite der Gurte sollte in regelmäßigen Abständen überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden.
  • Schultertaschen und Trolleys, die mit einer Hand gezogen werden, belasten einseitig und sollten nicht verwendet werden. Erinnern Sie Ihr Kind bei Bedarf auch, dass es den Rucksack nicht nur auf einer Schulter trägt.

Kinder müssen erst lernen, was gut für ihre Wirbelsäule ist. Die genannten Tipps lassen sich aber leicht umsetzen und in den Alltag integrieren. So senken Sie die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Sohn oder Ihre Tochter an Rückenschmerzen leiden wird, deutlich.

 

Alles rund ums Dreirad

Gepostet by on Mrz 22, 2016 in Featured, Gesundheit&Leben, Haus&Wohnen | Keine Kommentare

An die ersten Schritte erinnern sich naturgemäß nur die Eltern, an die ersten Tritte erinnert sich jedoch jedes Kind und jeder Erwachsene. Auch ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich auf dem Rasen meiner Großmutter zum ersten Mal ohne Stützräder und ohne Sturzschäden den Drahtesel ritt.

Danach begann mein Eintritt in die Welt der Zweiradfahrer eher holprig: Durch die vielen Übungsstunden auf Rasenflächen habe ich mich gleich zu Beginn hingelegt, als ich zum ersten Mal auf Asphalt fuhr. Dann war es umgekehrt: Nach einer übungstechnischen Aufholjagd auf der Straße konnte ich plötzlich nicht mehr auf dem Grün fahren – bin dort aber immerhin sanfter gefallen. Letztendlich wurde ich auf jedem Untergrund ein sicherer Fahrer und konnte fortan mit zwei statt vier Rädern durch die Nachbarschaft düsen.

Dreiräder – Der perfekte Einstieg

 

Am Anfang der kindlichen Mobilität stehen aber grundsätzlich drei Räder: Das Kinderdreirad ist ein beliebtes Fortbewegungsmittel der jüngsten Generation und weist durchgängig bestimmte Charakteristika vor, die beinahe alle Dreiräder gemein haben:

Das typische Dreirad fährt – wie der Name es vermuten lässt – mit drei Rädern, wobei jedoch vorne ein größeres und hinten zwei kleinere Räder montiert sind. Die Räder sind meistens aus speziellem Gummi gefertigt und verzichten auf wartungsintensive Schläuche, womit weder geflickt noch gepumpt werden muss. Ebenso wird das Vorderrad meistens direkt über die Pedale betrieben, womit auf eine ebenfalls wartungsintensive Kettenmechanik verzichtet wird. Zum dritten ist es natürlich kindgerecht proportioniert und auf die Anatomie der jungen Verkehrsteilnehmer angepasst.

Dreirad

Grützi! Und vielen Dank an Haarmagie für die Nutzungsrechte (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Goldiges_Dreirad.jpg)

Die Vorteile eines Dreirads

 

Auch in puncto Bequemlichkeit und Sicherheit haben gute Dreiräder viele Vorteile: Sofern sie über eine erweiterte Rückenlehne, bzw. eine Schubstange verfügen, geben sie den Eltern die Möglichkeit das Dreirad fortzubewegen, wenn die kleinen Beine nicht mehr mitspielen. Auch weht oftmals ein Fähnchen hinter dem Kind, welches die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht.

Dass ein Dreirad zudem noch gut für die kindliche Entwicklung ist, steht mittlerweile außer Frage: Es unterstützt die koordinativen und motorischen Fähigkeiten, sowie die körperliche Entwicklung des Kindes und bereitet es auch erstmalig kognitiv auf die Dimensionen des Straßenverkehrs ein, wodurch das Dreirad auch einen pädagogischen Nutzen innehat.

Das richtige Dreirad finden

 

Somit stellt sich für die Eltern eigentlich nur noch die Frage welches Dreirad das Beste für das eigene Kind ist. Es gibt in Ausstattung und Qualität durchaus Unterschiede, da nicht jedes Dreirad dieselben Ausstattungsmerkmale hat und man bei vielen Modellen auch Abstriche in Sachen Verarbeitungsqualität und Sicherheitskonzeption machen muss. Zudem gibt es nur wenige Webseiten, die sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen – und mit Dreirad-Test.de auch nur eine Internetseite, auf der beliebte Dreiräder ausgiebig getestet werden.

Bevor also die nächste Anschaffung auf drei Rädern in den Schuppen rollt, sollte man sich vorher gründlich informieren, so dass man nicht die Katze im Sack kauft!